So findest du den perfekten Schreibstil!

Meine Tipps für einen spannenden Schreibstil

Meine Leser sagen mir häufig, ich hätte einen guten Schreibstil. Spannend, flüssig und schön zu lesen. Das ist für einen Blogger eine tolle Anerkennung! Schreiben ist leicht. Wenn man die richtigen Wörter weglässt. Eine Geschichte erzählt. Persönlich wird. Auf den Punkt kommt. Wie ich das am einfachsten umsetze? Lies weiter!

Der perfekte Schreibstil - So findest du ihn!

Schaffe dir eine Wohlfühlumgebung

Was oft vergessen wird: Gedanken fließen am besten, wenn man sich wohl fühlt. Die Umgebung, in der man schreibt ist wichtig. Kreativität funktioniert bei den wenigsten auf Knopfdruck. Da ich aktuell kein Homeoffice habe, setze ich mich meistens an unseren Esstisch im Wohnzimmer. Durch unsere große Fensterfront habe ich viel Licht und fühle mich wohl. Um Abwechslung zu schaffen, ziehe ich ab und zu in mein Ankleidezimmer. Auf meinem gelben Sessel im Ankleidezimmer lässt es sich sehr gut arbeiten, denn ich kann die Tür schließen und habe meine Ruhe.

Musik ist für mich beim bloggen essentiell. Ohne melodische Klänge, die meine Gemütslage unterstützen, geht gar nichts. Es gehört zu meiner Wohlfühlumgebung. Wie arbeitet Ihr besser? Mit oder ohne Musik? Findet es heraus!

Must do: Schreiben & Lesen!

Um überhaupt einen Schreibstil zu entwickeln solltest du lesen. Viel lesen. Bücher, Magazine aber vor allem natürlich andere Blogs. Gute Blogs. Erfolgreiche Blogs. Die dir zeigen wie es geht und die einen eigenen Schreibstil entwickelt haben. Man merkt so etwas schnell – geht jedenfalls mir so. Du solltest aber auch schreiben. Öffne ein Word Dokument oder einen neuen Blogbeitrag und hau in die Tasten. Lass deinen Gedanken freien Lauf und erfinde dich neu.

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Erzähle eine persönliche Geschichte in kurzen Sätzen

Du bist der Autor. Es geht aber um den Leser. Mach ihn neugierig auf das, was kommt. Erwecke den Wunsch des Weiterlesens. Was möchstest du mitteilen und was ist deine Meinung dazu? Beziehe dein Publikum mit ein und erzeuge Spannung durch deine Story. Am besten machst du das in kurzen, knackigen Sätzen. Der Leser möchte gefesselt werden und sich nicht durch ewig lange, von tausend Kommas getrennte, verschachtelte Sätze kämpfen, um am Ende nicht mehr zu wissen, was der Beginn des Satzes war. (Ein schönes Beispiel!)

Korrektur und Verbesserung

Ich schreibe meine Texte gerade heraus, wie sie mir in den Sinn kommen. Meistens habe ich Glück und ich muss im Nachgang nicht mehr viel korrigieren oder umbauen. Ich schreibe gerne. Schon immer. Sollte das bei Euch nicht der Fall sein, macht es so: Schreibe, lies es dir durch, schlaf drüber, korrigiere. Und vor allem: Achte bitte auf die Rechtschreibung!!! Ich (und ich denke, dass ich da für sehr viele Leser spreche) mag Rechtschreibfehler ganz und gar nicht. Natürlich schleicht sich auch bei mir mal ein klitzekleiner Flüchtigkeitsfehler ein. Das sollte aber die Ausnahme bleiben.

Der früher Vogel vs. die Nachteule

Was bist du? Ich bin die Nachteule. Schreiben fällt mir abends und nachts besonders leicht. Ab und zu auch gerne mal morgens, zum Beispiel im Sommer. Wenn es schon früh hell ist und die Sonne aufgeht. Da fließen die Gedanken. Findet heraus, welche Zeit für Euch die beste zum schreiben ist.

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Die Gliederung macht’s

Viele Texte sind viel zu lang. Nicht unterteilt und man findet auch keine Unterüberschriften. Für das Auge des Lesers nicht ansprechend und auch nicht gehirngerecht. Ich verliere mich oft in den romanähnlichen Texten und kein Ende ist in Sicht. Gliederung heißt hier das Zauberwort! Teilt Eure Ideen in verschiedene Bereiche innerhalb des Textes auf. Bei langen Ratgeberposts bietet sich sogar ein kurzes Inhaltsverzeichnis an. Ich habe das nun schon bei einigen Kollegen gesehen und war begeistert. „In diesem Post lernst du: ____“ oder „Das erwartet dich hier:____“, waren beispielsweise die Überschriften. Perfekt um zu sehen, ob mich der Post interessiert und was mich erwartet.

Erstelle dir eine Sammlung

Ideen kommen wann sie wollen. Ob du da gerade etwas zum Schreiben zur Hand hast, ist ihnen völlig egal. Lege dir deshalb für alle Eventualitäten eine Sammlung an. Ich habe einen Kalender, der mir zusätzlichen Platz bietet für Kritzeleien etc. Außerdem verwende ich die App Wunderlist – für mich der Favorit, da übersichtlich und klar strukturiert. Jetzt fragt Ihr Euch vielleicht, was ich alles sammle. Alles, was mir später einmal nützlich sein könnte, um mir bei einer Schreibblockade zu helfen. Gedankengänge, Blogpostthemen, Zitate und Geschichten. Tipp: Vor allem aus Liedtexten lassen sich tolle Sätze ableiten.

Der perfekte Schreibstil - So findest du ihn!

Welche Tipps habt Ihr noch für mich?

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28 comments

  1. Liebe Kati, das Kompliment kann ich dir auch machen, denn du hast wirklich einen tollen Schreibstil. Mir geht es wie dir: ich schreibe schon immer gerne. Allerdings sind meine Sätze viel zu lange, denn ich hab immer tausend Sachen im Kopf und genau so rede ich auch…drum kann ich beim Schreiben auch keine Musik hören, denn ich muss mich wirklich fokussieren.

    Meist schreibe ich auch einfach drauf los und überarbeite am Ende nochmals. Ich denke das ist die beste Variante und man quält sich nicht Satz für Satz, um die beste Formulierung zu finden.

    Mach auf jeden Fall weiter so :).

    LG, Sabrina

    1. Liebe Sabrina,
      erst mal vielen lieben Dank! Ich stimme dir da voll und ganz zu: Einfach loslegen und anfangen. Satz für Satz zu überlegen, was man schreiben könnte, macht einfach keinen Sinn!
      Danke für dein Feedback 🙂

      Liebe Grüße,
      Kati

  2. Hallo Kati,
    das sind mal wieder nützliche Tipps. Ich denke auch, dass es am besten ist, wenn man einfach mal drauf los schreibt! Und das Thema „Lesen“ ist essen essenziell!

    Also: Sehr schön geschrieben! 😉

    Liebst Linni
    linnisleben.de

  3. Ein toller Post mit richtig guten Tipps. Die können nicht nur Blogger gut gebrauchen, sondern auch Schüler, Studenten, und und und. Ich bin ganz verliebt in Post und Bilder.

    Der Post wird in meinem Wochenrückblick am Sonntag definitiv Erwähnung finden!

    Liebste Grüße,
    Sandra von http://www.love-and-blush.com

    1. Liebe Sandra!
      Ich danke dir und ja, die Tipps können natürlich auch von Schülern, Studenten etc. angewendet werden 🙂

      Ich freue mich schon auf deinen Wochenrückblick 🙂

      Liebe Grüße,
      Kati

  4. Ohhhh das sind nicht nur richtig tolle Tipps (ich selbst habe Literatur und Sprachen studiert und kenne mich deshalb ein kleines bisschen aus), nein, deine Fotos verzaubern ebenso – ein wunderbarer Post, dankeschön!

    Schau doch mal bei mir vorbei, dort gibt es gerade eine schwarze Louis Vuitton Twist Lock Tasche im Wert von 2.500 Euro zu gewinnen und dabei kannst du für einen guten Zweck spenden: http://www.wie-hund-und-katze.com

    Liebst,
    Ricarda

    1. Liebe Ricarda,
      ich danke dir für dein Feedback 🙂 Und dann auch noch vom Profi – das ehrt mich natürlich sehr 🙂

      Schaue auch gleich mal bei dir vorbei!
      Liebe Grüße,
      Kati

  5. Hi Kati,

    das sind richtig tolle Tipps. Ich kann Rechtschreibfehler auch nicht ausstehen und es nervt mich gerade bei Blogposts, weil es oft vorkommt und ich dann denke, der Autor hat den Text einfach so dahin geklatscht, ohne sich Mühe zu geben. Wenn dann noch Satzbau und Grammatik nicht stimmen, bin ich raus. Das geht gar nicht. Ich mag solche Texte dann einfach nicht mehr lesen.

    Meine Erfahrung ist auch, dass das Lesen und natürlich auch Schreiben die beste Übung sind, um sich zu verbessern und seinen Schreibstil zu entwickeln. Und wenn man unsicher ist, einfach mal nachschlagen. 🙂 Leser sollen ja Spaß an den Texten haben, was bei deinen Texten der Fall ist.

    Eine Herausforderung ist allerdings, SEO-optimiert zu schreiben, ohne dass der Text darunter leidet. Für einen Blog ist das aber schon auch wichtig. Eine echte Zwickmühle. Geht es dir damit auch so?

    Liebst
    Eve von http://www.eveblogazine.com

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